Am heutigen Freitag, den 16.07.2010 führte ein Brand in einem Lagerraum eines Brennstoffhandels zu einem langwierigen Einsatz der Feuerwehr. Eine Person wurde vorsorglich mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Am
Gebäude entstand erheblicher Sachschaden.
Bilder Quelle: www.report-k.de
Um 8:10 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln über das Feuer in dem Gewerbeund Wohnobjekt informiert. Sofort wurde der zuständige Löschzug der Feuerwache Mülheim und unterstützende Kräfte von der Feuerwache Ostheim alarmiert. Die ersten Einsatzkräfte konnten den Brandherd in einem Lagerraum lokalisieren und leiteten umgehend die Brandbekämpfung ein. Da nicht auszuschließen war, dass sich die Anwohner des angrenzenden Wohngebäudes in Gefahr befanden, wurde die Alarmstufe erhöht.
Das Wohngebäude wurde kontrolliert und insgesamt drei Personen mit einer leichten Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst betreut. Eine Person wurde schließlich vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
Durch einen umfassenden Löschangriff über vier C-Schlauchleitungen konnte die Ausbreitung des Feuers auf eine angrenzende Schlosserei und einen Druckbetrieb verhindert werden. Damit die Glutnester abgelöscht werden konnten, musste die Dachkonstruktion mit mehreren Spezialsägen aufwendig geöffnet werden.
Im Verlauf der Löscharbeiten konnten insgesamt 44 Druckgasbehälter mit Flüssiggas von der Feuerwehr geborgen werden. Um die Beschädigung der Druckmaschinen in der Druckerei durch eindringendes Löschwasser zu verhindern, wurden flächig Schutzfolien ausgebreitet.
Im Einsatz waren insgesamt 56 Einsätzkräfte der Berufsfeuerwehr von den Feuerwachen Mülheim, Ostheim, Deutz, Innenstadt, Weidenpesch und Marienburg.