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Dienstplanmodel der BF Köln





 

Das Dienstplanmodel der Berufsfeuerwehr Köln


Die BF Köln benutzt ein Rechner unterstütztes Dienstplanmodel mit dem Namen PEP (SP-Expert). Dieses Model richtet sich nach den Vorgaben des Brandschutz- und des Rettungsdienstbedarfsplanes für die BF Köln.
In Köln sind auf 11 Feuer- und Rettungswachen ständig mit 184 Feuerwehrmänner (FM)
an 365 Tagen 24 Stunden am Tag im Dienst. Bei der Feuer- und Rettungswache 4 sind
zur Zeit 25 Kollegen in jeder der beiden Wachabteilungen beschäftigt. An 365 Tagen
im Jahr müssen somit 12 Funktionen im Zweischichtbetrieb (24 Stunden Dienst, dann 24 Stunden frei) besetzt werden.

Die Urlaubsplanung für das kommende Jahr erfolgt im Oktober des laufenden Jahres.
Die Dienstplangestaltung (verbindlicher Dienstplan) erfolgt immer einen Monat vorher.
Das bedeutet der verbindliche Dienstplan für April wird Ende Februar festgelegt.
Bei der Erstellung dieses Planes werden folgende Punkte berücksichtigt:

Beispiel Feuer- und Rettungswache 4

  1. immer 12 Feuerwehrmänner (FM) im Dienst, zuzüglich eines „Verfüger“ (Erklärung siehe unten).
  2. immer mindestens 2 Führungskräfte, davon mindestens einer mit Höhenrettungsausbildung
  3. immer mindestens 6 FM mit Höhenrettungsausbildung


Zusätzliche externe Ausbildungen für Kollegen und kurzfristige Erkrankungen werden im
laufenden Monat von den Kollegen durch „Zusatzdienste“ aufgefangen. Der einzelne FM
im Alarmdienst bei der BF Köln hat eine Wochenarbeitszeit von 48 Stunden, daraus
ergibt sich eine Monatsarbeitszeit von ca. 192 Stunden, die der FM leisten muss,
um sein „Stundenkonto“ in Rediplan ausgeglichen zu halten.
Um diese Monatsstunden zu erbringen muss der FM ca. 8 Dienste im Monat ableisten.

In wachabteilungsinternen Regeln wurde festgelegt, das jeder FM seinen Wunschdienstplan  in der Monatsvorplanung eintragen kann. Lücken in der Vorplanung werden durch „Dienstplanbesprechungen“ mit der Wachabteilung gefüllt.

.
Durch dieses Modell kann jeder FM seinen Dienstplan individuell gestalten.
Wenn ein FM allerdings einen Termin an einem seiner Dienste haben sollte, kann mit
Diensttausch unter den Kollegen zügig reagiert werden. Es kommt ganz selten vor, dass
ein Kollege kein frei bekommen hat, wenn er es dringend benötigt hat.

Sollte sich ein Kollege kurzfristig krankmelden, dann wird der „Verfüger“ zum
Dienst gerufen. Vorher werden alle dienstfreien Kollegen um ihre Mithilfe gebeten um eine Unterbesetzung zu verhindern.  Der „Verfüger“ muss sich für kurzfristige Ausfälle von Dienstbeginn

( 09:30 Uhr) bis zum Dienstende des Brandschutzes (09:30 Uhr der Folgetage) bereithalten. Das sind 24 Stunden Verfügerdienst…..

Auf seinem Stundenkonto schlägt diese “Verfügerzeit“ mit 1/8 der  geleisteten Stunden also werden ihm  3 Stunden für 24 Stunden Ungewissheit vergütet.


Das hört sich kompliziert an, ist es auch !!

Immer frei nach dem Kölner Motto „ wer nit küüt hät frei“.









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